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Date01-11-2010Journalcdclassico.com
>>Finalmente un omaggio originale per il bicentenario chopiniano. Dalla montagna di iniziative discografiche che hanno omaggiato il grande Chopin in questo 2010 emerge con la forza della qualità il cd singolo proposto dall’etichetta olandese Brilliant. Un disco antologico, dedicato ad un repertorio considerato minore ma importantissimo per capire la genesi di molti capolavori del grande polacco, che si caratterizza per l’utilizzo di un fortepiano viennese Graf, un originale del 1826. Il fatto poi che questo fortepiano si trovi in Italia, nel palazzo Contucci di Montepulciano, rende questa iniziativa ancora più particolare. Al fortepiano troviamo il sempre bravo Costantino Mastroprimiano, autentico conoscitore delle tastiere storiche, già impegnato con Brilliant nel progetto di registrazione integrale dell’opera di Muzio Clementi. Il repertorio scelto, si diceva, è quello riferibile al periodo giovanile di Chopin, ma non mancano in questo caso i piccoli gioielli come le Variazioni sul tema di Paganini o la parafrasi pianistica dalla celeberrima “Casta Diva” da “Norma” di Bellini. Un progetto originale in tutti i sensi. Immancabile.
written byGabriele Formenti

Date27-09-2010JournalClassica on Line (Italia)
>>Intelligente, splendido, interessante, particolare: ci troviamo, infatti, di fronte ad un cofanetto che non è, senza dubbio, il solito prodotto legato ad una ricorrenza. Nell’occasione del bicentenario della nascita di Chopin, la “Brillanti Classics”, tra l’altro, al consueto prezzo ridotto, ma d’ottima qualità editoriale ed interpretativa, propone questi sei cd che riuniscono alcune pagine rappresentative di Chopin e d’altri pianisti a lui contemporanei – Field, Liszt (il cui bicentenario si festeggia l’anno prossimo), Weber, Alkan, Dobrzynski, Glinka e Kalkkbrenner – interpretate su strumenti dell’epoca: Pleyel, Erard e Graf. Si tratta, pertanto, di un’operazione editoriale d’eccellente livello, tanto più che gli interpeti sono tutti all’altezza della situazione e sanno presentare le pagine con la giusta componente poetica, misurata ed equilibrata, e con l’altrettanto importante sicurezza tecnica. 0missis Molto curioso il quinto cd che presenta pagine giovanili di Chopin, tra cui la prima composizione, del 1821, la “Polacca in la maggiore” dedicata a Zywny, ed una trascrizione per Pauline Viardot di “Casta diva” dalla “Norma” di Bellini. Costantino Mastroprimiano suona un Graf, datato Vienna 1826: suono adamantino, brillante, già piuttosto corposo, ma, ovviamente, “ridotto” rispetto alle sonorità dell’Erard.
written byBruno Belli

Date01-09-2010JournalAll Music (USA)
>>Frédéric Chopin's piano music is so well-known, it seems strange that a few of his works for solo piano are underplayed and may actually be unfamiliar to some listeners. The music he composed prior to 1830 during his years in Warsaw is cert...ainly less famous than the music he wrote after his decisive move to Paris in 1832, which stimulated his career as a pianist and productivity as a composer. However, even though the early works may seem a little facile and superficial in comparison with the mature masterpieces, they clearly show Chopin's refined tastes and his preference for the Classical style, particularly that of Mozart. For this 2009 recording, pianist Costantino Mastroprimiano plays a Graf pianoforte that was made in Vienna in 1826, so the smaller sounding instrument gives an idea of what Chopin might have heard while playing his fledgling works for his first audiences. This piano has a slightly metallic quality and its action produces a soft clicking noise that is sometimes obvious in these performances, though as period keyboards go, this antique keyboard has a remarkably full-bodied tone that is easy for modern listeners to appreciate. There is little to be said in the way of interpretation, for Mastroprimiano plays the music with clean execution and proper early Romantic period style, but he avoids overplaying for effect or injecting too much personality, considering that the composer himself would have abhorred any signs of self-indulgence. Brilliant's sound is crisp and focused.
written byBlair Sanderson

Date10-07-2010JournalKlassik.com (D)
>>Blick in die Schatzkammer Auch anlässlich der Chopin-Jahre 2009/2010 wird das Schaffen des Komponisten merkwürdigerweise auf Tonträger bislang nur wenig von Interpreten der Alten Musik-Szene gesucht. Dies ist umso überraschender, als jeder, der Chopin einmal auf einem Instrument seiner Zeit gehört hat, das Symbiotische zwischen Musik und Instrument nicht mehr leugnen kann. Natürlich ist eine beeindruckende Interpretation nicht notwendigerweise von der Wahl des ‚richtigen‘ Instruments abhängig, doch weht ein Hauch vom Geist der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts über den Interpretationen auf dem Hammerklavier und verleiht so eine zusätzliche Komponente, die ‚moderne‘ Interpretationen nicht aufbieten können (oder wollen und damit die Musik zu ‚zeitgenössischer’ Musik machen). Costantino Mastroprimianos Wahl der Klavierstücke für diese CD ist eine ganz eigene. Konsequent wählt er ausschließlich Musik, die in den Jahren 1821–1829 entstand, also zwischen Chopins zehntem und zwanzigstem Geburtstag. Da findet sich keiner der berühmten ‚Schlager‘, vielmehr Kompositionen, die stets im Schatten der späteren Meisterwerke gestanden haben. Die früheste Komposition auf der CD ist eine noch in Polen entstandene Polonaise As-Dur aus dem Jahr 1821, ein reizendes kleines Stück des Zehn- oder Elfjährigen. Mastroprimiano wählt hier bewusst etwas freie Agogik, die aber bei diesem frühen Stück eher unbeholfen denn intentionell wirkt (man stelle sich vor, man wolle auf die Musik tanzen). Viele Übergänge gestaltet er aber äußerst präzise und zeigt damit, dass er keineswegs vom Blatt spielt. Mastroprimiano musiziert diesmal auf einem Wiener Hammerflügel von Conrad Graf aus dem Jahr 1826 aus dem Besitz der Familie Contucci in Montepulciano, einem Instrument mit silbrigem, intimem, feinem Klang, doch mag die Stimmung des Instruments nicht ganz nach jedermanns Geschmack sein – ein wenig ‚blechern‘ klingt es gelegentlich (durch die Stimmung?), woran man sich aber schnell gewöhnt. In dem Rondo c-Moll op. 1 von 1825 klingt der Hammerflügel in Momenten gar einen Hauch trocken, doch eben dies spiegelt viel stärker als viele moderne Instrumente die Eigenheiten der Musik der Zeit und verleiht gerade diesen Jugendwerken besonderen Charme; außerdem ist selbst im virtuosesten Passagenwerk Durchhörbarkeit garantiert. Außerdem bietet das Instrument bei Bedarf harfengleiche Raffinesse: Dass diese Werke für den privaten Salon und nicht für den Konzertsaal gedacht waren, spiegelt sich in jedem Ton. Ob in den beiden kurzen Mazurken G-Dur und B-Dur, der Polonaise b-Moll oder dem Rondo à la Mazur F-Dur op. 5 – Mastroprimiano findet eine riesige Menge an Farben für diese Miniaturen des Teenagers, der 1826 von der Mittelschule an das Warschauer Konservatorium wechselte, wo er 1829 sein Studium abschloss. Die Gruppierung auf der CD macht Chopins Entwicklung offenkundig – das Rondo à la Mazur etwa ist ein enormer Schritt vorwärts nach den vorgenannten Werken, und nicht ganz zu Unrecht fragt sich der Bookletautor, warum Chopin die drei Polonaisen aus den Jahren 1827–1829 nicht selbst mit einer Opuszahl versah (die Nennung als Opus 71 geschah erst posthum); eine Polonaise Ges-Dur lässt sich den drei genannten Werken gleichberechtigt zur Seite stellen. Ein Schmunzeln werden die Variationen ‘Souvenir de Paganini’ über das bekannte neapolitanische Lied ‘La Ricciolella’ in den Warschauer Salons ausgelöst haben – ein wenig sentimental, virtuos und voller Charme. Mastroprimiano endet mit einer Rarität – dem Klavierauszug von ‘Casta Diva’ aus Bellinis ‘Norma’, der für einen Konzertvortrag mit Pauline Viardot-Garcia entstand. Doch muss man sich fragen, ob in diesem letzten Track nicht eine Sängerin, und eine hochkarätige dazu, hätte hinzutreten sollen. Ohne die Singstimme wirkt die Transkription, die insgesamt handwerklich gut gemacht ist (aber auch nicht mehr), merkwürdig zahm und ein wenig enttäuschend. Ein überraschend umfangreiches Booklet (16 Seiten, wenn auch nur auf Englisch) zeigt, dass selbst ein Billiglabel nicht unbedingt immer an falscher Stelle spart. Äußerst natürlicher Klang komplettiert eine rundum gelungene Produktion.
written byJurgen Schaarwachter

Date01-02-2010JournalMusica
>>5 Stelle *****